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10.02.2012Seminar: VOB: Größere Auftragschancen – bessere Betriebsergebnisse
15.02.2012Seminar: Aktuelle Rechtsfragen bei der Videoüberwachung
23.02.2012Seminar: Integration von Videotechnik in moderne Kommunikationsstrukturen
29.02.2012Seminar: Freigeländeüberwachungssysteme - Teil 1: Grundlagen
05.03.2012Kongress: BHE-Fachkongress Videoüberwachung/ Zutrittsregelung
13.03.2012Seminar: Sachkundiger für die In­standhaltung von Rauch- und Feuerschutztüren bzw. -toren
14.03.2012Seminar: Sachkundiger für Notaus­gänge und Fluchtwegsicherungen
15.03.2012Seminar: Mechatronische Sicherheitskomponenten
22.03.2012Seminar: Unternehmensnachfolge in Errichterbetrieben – Besondere Aspekte im Sicherheitsmarkt
27.03.2012Seminar: Brandschutz: Funktionserhalt und Leitungsanlagenrichtlinie
28.03.2012Seminar: Sprachalarmierungsanlagen (SAS) - Teil 1: Grundlagen
29.03.2012Seminar: Sprachalarmierungsanlagen (SAS) – Teil 2: Aufbauseminar
17.04.2012Seminar: Auffrischungsseminar Brandmeldetechnik
18.04.2012Seminar: Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
24.04.2012Seminar: BHE-Veranstaltungsreihe: „Mit Sicherheit schlauer: Sicherheit an Bildungseinrichtungen“
25.04.2012Seminar: Nachrüstung von Türen, Fenstern und sonstigen Gebäudeöffnungen
26.04.2012Seminar: BHE-Veranstaltungsreihe: „Mit Sicherheit schlauer: Sicherheit an Bildungseinrichtungen“
03.05.2012Seminar: BHE-Veranstaltungsreihe: „Mit Sicherheit schlauer: Sicherheit an Bildungseinrichtungen“


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BHE Empfehlung

Startseite arrow BHE-Wissen arrow Anforderungen an ein funktionsfähiges Sicherungskonzept
Anforderungen an ein funktionsfähiges Sicherungskonzept Drucken E-Mail
ImageJedes Gebäude, jede Problemstellung und jedes Sicherheitsbedürfnis ist anders. Daher steht am Anfang einer seriösen Beratung zur Erstellung eines Sicherungskonzeptes immer eine individuelle Schwachstellenanalyse. Erst auf diesem Wissen lässt sich anschließend dann ein Konzept einer möglichst kombinierten elektronisch/mechanischen Absicherung aufbauen.

 

Generell müssen u.E. die folgenden Anforderungen an ein Sicherungskonzept gestellt werden:

1. Bei der Planung und Errichtung

  • Definition der Aufgabenstellung
  • Beachtung aller objektspezifischen Besonderheiten
  • Planung unter Berücksichtigung der Kundenanforderungen
  • fachgerechte Montage
  • Einweisung in die Bedienung der Anlage
  • Übergabe einer Anlagenbeschreibung und einer verständlichen Bedienungsanleitu

2. beim Betrieb der Anlage

  • einfache Bedienung
  • frühzeitige Gefahrenerkennung
  • zuverlässige Alarmgabe
  • hoher Widerstandszeitwert der Absicherung
  • regelmäßige Instandhaltung (Inspektion und Wartung usw.)

3. für die Nutzung im Zeitablauf (Optionen u.ä.)
  • Flexibilität in der Anwendung
  • regelmäßige Überprüfung der Angemessenheit
  • problemlose Erweiterbarkeit der Anlage

Von zentraler Bedeutung ist somit die qualifizierte Beratung und Betreuung durch Fachfirmen der Sicherungstechnik.

Zu warnen ist hier insbesondere vor unseriösen Firmen, die versuchen, den Kunden ein vordergründig billiges Konzept quasi "von der Stange" zu verkaufen. Diese Sicherungsanlagen sind in aller Regel unangemessen bzw. untauglich, da die spezifischen Anforderungen des Kunden unbeachtet bleiben. Der Kunde erkennt in diesen Fällen häufig leider zu spät, daß seine Anlage ggf. wertlos und damit zu teuer ist.

Durch den Einsatz falscher Produkte und/oder falscher, mangelhafter bzw. gar fehlender Planung von elektronischen Sicherungsanlagen kommt es häufig zu Falschalarmen oder dem Nichtfunktionieren der Anlage. Dies führt dann oft zum Abschalten, zur Nichtbenutzung oder noch gravierender zur Nichtbeachtung des Sicherungssystems.

Bei der Auswahl von Fachfirmen für Sicherungsanlagen sollten folgende Punkte geprüft werden:

  • Können Fachkenntnisse/Erfahrungen im Bereich der Absicherung von gewerblichen Objekten nachgewiesen werden?
  • Können Referenzen vorgelegt werden?
  • Ist das Unternehmen im Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen (BHE) oder einem gleichwertigen Fachverband der Sicherungstechnik organisiert bzw. vom Verband der Schadenversicherer (VdS) anerkannt?
  • Welches Leistungspaket bietet das Fachunternehmen, z.B. "24-Stunden-Service"?

Nach der Auswahl der Fachfirma muß gemeinsam vor Ort quasi ein "Maßanzug" für das richtige Sicherungssystem projektiert werden. Dabei sind bereits in der Planungsphase alle relevanten Personen und Institutionen einzubeziehen. Zu erwähnen sind hier neben den eigenen Mitarbeitern z.B. der Betriebsrat, die Baubehörde, die Versicherungsgesellschaft usw. Ebenfalls zu beachten sind alle relevanten Betriebsabläufe im Unternehmen, insbesondere Personen- und Materialwege.

Nur die klare, eindeutige und umfassende Einbindung des Sicherungskonzepts in die Unternehmensorganisation führt zu einem funktionsfähigen Gesamtkonzept. Halbherzige, oberflächliche oder sogenannte "Kompromißlösungen" sind in der Regel untauglich und werden üblicherweise von den Systemnutzern abgelehnt.

Durch die Entwicklung der geforderten "Kundenlösung" unterscheiden sich die "bloßen Systemverkäufer" von den Anbietern einer "kundenorientierten Problemlösung".

Zentraler Erfolgsfaktor für ein funktionsfähiges Sicherungskonzept ist jedoch im täglichen Betriebsablauf der einzelne Mitarbeiter, d.h. der Anwender des Sicherungskonzeptes.

Selbst das hochwertigste Sicherungssystem bleibt wirkungslos, wenn durch Unkenntnis, Angst, Mißachtung o.ä. die Sicherungsmaßnahmen ausgehöhlt werden.

Die im Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE) organisierten Fachfirmen zeichnen sich durch Fachkompetenz und Flexibilität aus. Aus der intensiven fachlichen Betreuung im Verband einerseits und der unternehmerischen Selbständigkeit und damit der Nähe zum Kunden andererseits resultiert das Dienstleistungs-Fachunternehmen für Sicherungstechnik, das ist das BHE-Mitgliedsunternehmen.

 
 
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