Der Netzwerkbereich unterliegt heute sehr großen Innovationssprüngen und Veränderungen in den Systemstrukturen. Vor allem große und filialistisch strukturierte Unternehmen verlagern hierbei die "klassischen" Übertragungswege in die unternehmenseigene oder öffentliche IP-Infrastruktur. Als eine der Folgeerscheinungen dieses Trends lässt sich beobachten, dass Sicherheitstechnik und Daten-/Netzwerktechnik unaufhaltsam ineinander fließen.
Dieses Papier stellt die netzwerkspezifischen Möglichkeiten der Alarmübertragung mittels unterschiedlicher Anwendungsbeispiele vor.
Gegenüberstellung der verschiedenen Verbindungswege
Für die Übertragung von Meldungen und Störungen aus Gefahrenmeldeanlagen über öffentliche Netze stehen heute die verschiedensten Übertragungswege zur Verfügung. Je nach Übertragungsweg, Sicherheitsrisiko und Vorschriftenlage muss dazu ein entsprechendes Übertragungsverfahren ausgewählt werden.
Durch die VdS Schadenverhütung GmbH und weitere Richtliniengeber wurden die verschiedenen Übertragungswege in diversen Richtlinien klassifiziert. Neben den bisherigen Übertragungsnetzen „Analoges Telefonnetz“, ISDN-Netz, GSM-Netz haben sich inzwischen auch IP-Übertragungsnetze für die Übertragung von Alarmmeldungen bis hin zur höchsten Sicherheitsklasse etabliert.
Auswirkungen von ADSL auf die Nutzung von Alarmübertragungsgeräten (ISDN + analog)
Unter dem Begriff ADSL verbergen sich Techniken, mit denen gegenüber bisherigen Verbindungswegen (z.B. analoge Technik bzw. ISDN) ein sehr viel schnellerer Datentransfer möglich ist. Insbesondere zur Nutzung von Internet- und Maildiensten ergibt sich für den Kunden ein beachtlicher Geschwindigkeitsvorteil.
In diesem Papier werden u.a. die Vorteile und Möglichkeiten zur Anschaltung an ADSL erläutert.