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Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Den effektiven Schutz von Haus und Wohnung gegen unliebsame Eindringlinge vernachlässigen aber viele Menschen. Die Verbände der Sicherheitswirtschaft haben deshalb gemeinsam mit der Polizei vor fünf Jahren eine herstellerneutrale Aufklärungskampagne zum Schutz von Bürgern und Gewerbetreibenden vor Einbruchgefahren gestartet: die Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!"
Interesse geweckt - Markt gestärkt
Der Kampagne ist es gelungen, die Deutschen für den Einbruchschutz zu sensibilisieren. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von "Nicht bei mir!" Anfang 2007 belegt, dass sich die Hälfte der Deutschen schon einmal mit dem Schutz vor Einbruch beschäftigt hat. Neben der Verbraucheraufklärung hat es sich "Nicht bei mir!" zur Aufgabe gemacht, den Markt für Sicherheitstechnik langfristig zu beleben. Zwar ist in Deutschland der Ausstattungsgrad mit mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik immer noch geringer als in anderen europäischen Ländern. Dennoch kommt laut dem langjährigen Vorsitzenden der Initiative, Dr. Helmut Rieche, nach ausführlichen Gesprächen mit Fachfirmen, Bewegung in die Branche.
Die Bausteine des Erfolgs
Ein Baustein des Erfolges ist die Website der Initiative: www.nicht-bei-mir.de. Mehr als eine halbe Million Besucher konnten z.B. das virtuelle Haus testen, das anschaulich auf die Schwachstellen und Risiken an Häusern und Wohnungen hinweist. Ein Sicherheitsrechner zeigt jederzeit aktuell die Zahl der Einbrüche in Deutschland sowie den Millionenschaden, der dabei entsteht. Bei der Frage des Monats testen Verbraucher ihr Wissen zum Einbruchschutz und erfahren mehr über die Sicherheit im eigenen Heim. Zudem beantwortet Dr. Sicher, der virtuelle Experte für Einbruchschutz, Fragen zum Thema per Email. Als neues interaktives Element wurde das Sicherheitsspiel entwickelt. Der Verbraucher tritt gegen den Einbrecher an und schützt sein Heim mit der richtigen Sicherheitstechnik aus dem Fachhandel. Der Nutzen und die Wirkung von Einbruchschutz werden erfahrbar gemacht, so dass die Verbraucher sich auch im richtigen Leben schützen werden. Hierzu bietet die Initiative die "Gelben Seiten der Sicherheit" an: eine Online-Datenbank mit knapp 900 qualifizierten Sicherheitsunternehmen sowie dem Zugang zu den polizeilichen Beratungsstellen. Per Postleitzahlensuche kommen Verbraucher zum kompetenten Sicherheitsfachmann in ihrer Umgebung.
Unterstützung der Partner
Die Initiative unterstützt die Sicherheitsunternehmen genauso wie die polizeilichen Beratungsstellen mit umfassendem Informationsmaterial. Flyer, Plakate und Filme auf DVD können für die tägliche Beratungsarbeit eingesetzt werden. Um auf Messen oder Aktionstagen den Verbrauchern die Wirkung von Einbruchschutz anschaulich zu demonstrieren, kann ein mobiler Sicherheitsturm kostenlos ausgeliehen werden.
Medieninteresse groß
Darüber hinaus gelingt es der Initiative, über eine umfassende Medienarbeit Journalisten als Multiplikatoren auf das Thema zu stoßen. Zeitungen, Fernsehen und Radio berichten öfter über den Einbruchschutz als noch vor einigen Jahren - an diesem Anstieg des öffentlichen Interesses trägt "Nicht bei mir!" einen wesentlichen Anteil. Auch in Zukunft wird die Initiative alle Kräfte bündeln, um den Einbruchschutz in den Köpfen der Verbraucher zu verankern und den Fachhandel weiter zu stärken.
Kooperation für mehr Sicherheit
Seit 2008 kooperieren Haus & Grund, die Eigentümerschutz-Gemeinschaft, und die Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!". Die in knapp 1.000 Ortsvereinen organisierten 850.000 Haus-, Wohnungs- oder Grundeigentümer in Deutschland werden mit Informationen zum Einbruchschutz versorgt.
Sicherheitsexperten bei Themenabenden
Das A und O beim Einbruchschutz ist eine fachmännische Beratung. Nur ein qualifizierter Sicherheitsberater kann den individuellen Fall einschätzen, das richtige "Sicherheitspaket schnüren" und fachmännisch einbauen. Deshalb soll beim Haus & Grund Themenabend ein Sicherheitsexperte sprechen.
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