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"Gegen Einbrecher hat man keine Chance...", "Die kommen überall rein...", "Bei uns wird es schon nicht brennen".
Diese bewusst oder unbewusst gepflegten Vorurteile führen u.a. dazu, dass das Thema "Vorbeugung gegen Kriminalität" und "Schutz vor Feuer und Rauch" verdrängt wird.
Nach wie vor nutzt sowohl die deutsche Bevölkerung als auch die Wirtschaft kaum die Absicherungsmöglichkeiten. Die hohe Zahl an Wohnungseinbrüchen, die stets vorhandenen Gefahren für Unternehmen und Institutionen (Sabotage, Diebstahl, Spionage usw.) und die leider immer noch sehr hohe Zahl an Brandopfern führen die entsprechenden Defizite immer wieder vor Augen.
Wie gering das Interesse ist, zeigt sich erst, wenn man Vergleichsdaten aus anderen Ländern heranzieht:
Bürger und Unternehmen stehen also stets vor dem unberechenbaren Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs oder einer kriminellen Handlung zu werden. Aber die Bundesbürger gehen im allgemeinen davon aus, dass sie selbst schon nicht Opfer einer kriminellen Handlung bzw. eines Brandes werden und man sich daher nicht um eine sinnvolle Eigenvorsorge kümmern muss. Ganz im Sinne einer "Vollkaskomentalität" wird die Auffassung vertreten, dass der Staat, z.B. durch die Polizei bzw. die Feuerwehr, die gewünschte Sicherheit gewähren muss. Der Staat ist aber nicht in der Lage, jeden einzelnen Bürger ausreichend zu schützen. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass die Bürger und Unternehmen selbst aktiv werden und präventive Maßnahmen ergreifen.
Deshalb ist es zwingend notwendig, dass die Bürger und Unternehmen selbst aktiv werden und präventive Maßnahmen ergreifen. Hierzu muss zunächst eine Aufklärung über Gefahren und Möglichkeiten zur Prävention erfolgen. Nur durch diese Thematisierung in der Öffentlichkeit kann das Bewusstsein für Sicherheit nachhaltig gefördert und die Einstellung zu Sicherheitsfragen geändert werden.
Deshalb hat der BHE (Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V.) schon im Jahr 2001 die "Offensive für Sicherheit" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit seinen über 620 angeschlossenen Mitgliedsunternehmen sowie strategischen Partnern soll durch diese Kampagne bundesweit über die Gefahren und entsprechende Möglichkeiten zur Vorbeugung mit Rat und Tat aufgeklärt werden (z.B. durch Hausmessen oder Info-Stände).
Alle Sicherheitsanbieter sind aufgerufen, Aufklärungsarbeit im Interesse der Sache zu leisten.
Der BHE lädt alle Unternehmen der Sicherheitsbranche dazu ein, sich aktiv an Aufklärungskampagnen zu beteiligen.
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