|
Die Öffentlichkeit für Gefahren zu sensibilisieren und ihr Orientierung in Sachen Einbruchschutz zu geben, ist eine wichtige Komponente der Initiative. Die Umsetzung von Schutzmaßnahmen bleibt aber abhängig von den konkreten Gegebenheiten vor Ort. Dabei reicht die zu beachtende Palette von der technischen Ausstattung der Gebäude über das Wohn- bzw. Büroumfeld bis zu den individuellen Wünschen von Besitzern und Mietern. Bedarfsgerechter Eigentumsschutz erfordert eine entsprechende fachliche Beratung.
Die intensive Einbindung von Sicherheitsfachberatern stellt folglich ein zentrales Anliegen der Initiative dar. Sie sind die Experten, denen die potenziellen Kunden vertrauen können, wenn sie sich fachlich informieren und beraten lassen. Insofern sind an die Qualifikation von Partnerfirmen im Rahmen der Initiative Bedingungen geknüpft.
Wer als Fachbetrieb Partner der Initiative werden möchte, kann über seinen entsprechenden Verband den Nachweis der fachlichen Qualifikation erbringen und sich über die Beratungsinhalte sowie Maßnahmen der Initiative informieren.
Jeder Fachpartner verpflichtet sich, die vorgegebenen Richtlinien einzuhalten. Damit wollen die Initiatoren einen ganzheitlichen Beratungsansatz und die Berücksichtigung einheitlicher Standards ermöglichen. Die Fachpartner werden in eine entsprechende Anbieter-Datenbank aufgenommen.
Sie können alle Vorteile und Services der Initiative für das eigene Marketing nutzen. Bei den aufzuzeigenden Wegen des aktiven Einbruchschutzes durch Sicherheitsfachberater stehen nicht einzelne Produkte oder Dienstleistungen im Mittelpunkt, sondern es geht um situationsgerechte Gesamtlösungen und den Einsatz funktionssicherer Technik.
Rundum-Beratung aus einem Guss
Die Initiative "Nicht bei mir" gibt Informationsmaterial heraus, bietet Services zur Orientierung im Markt für Einbruchschutz an und setzt auch auf Aktionen vor Ort.
Die Fachberater erhalten ein Informationspaket, damit sie leicht verständlich und ganzheitlich rund um den aktiven Einbruchschutz für Haus, Wohnung und Büro beraten können. Dazu gehört ein Kampagnenplakat, das das Thema signalisiert und die Initiative bekannt macht.
Den Fachpartnern wird ein Beraterhandbuch zur Verfügung gestellt, das kundenorientiert und praxisnah die ganze Palette von möglichen Sicherheitsvorkehrungen präsentiert. Kundenorientierte Musterpakete - z.B. für Sicherungstechnik im Ein- oder Mehrfamilienhaus - stellen anschaulich dar, wie eine Mindestsicherung, eine Standardausführung oder eine Ausstattung bei erhöhtem Risiko dem jeweiligen Kundenbedarf entsprechen kann.
Das Beraterhandbuch ist in die Kapitel Einbruchgefahren, Anwesenheitsschutz, mechanischer Einbruchschutz, elektronischer Einbruchschutz, Wachdienste, Beratung und Service untergliedert. Es behandelt weiterhin Maßnahmen zum Schutz vor Rauch, Gas und Wasser, bietet nützliche Tipps rund um die Verbraucherberatung und gibt Informationen zu Versicherungen als wichtigen Partnern. Am Schluss des Beraterhandbuchs wird das vorhandene Kampagnenmaterial vorgestellt und es werden Kontaktadressen und Websites empfohlen.
Zur Weitergabe an den Kunden sind im Faltblatt der Initiative die wichtigsten Aspekte zum Thema Einbruch, Fehlurteile über Gefahren, Tipps zur Vorbeugung sowie Schutzmaßnahmen zusammengefasst. Dem Verbraucher bietet es eine erste Orientierung im vielfältigen Markt des Einbruchschutzes und hält Kontakte für die weitere Informationssuche bereit.
Auf der Internetseite www.nicht-bei-mir.de gibt es für die Fachpartner der Initiative einen zugangsgeschützten Expertenbereich. Hier stehen Hinweise zur aktiven Teilnahme sowie Download- und Bestellmöglichkeiten für Fachpublikationen oder Kampagnenmaterial zur Verfügung. Außerdem gibt es die Rubrik News, einen kontinuierlichen Informationsdienst als Newsletter sowie aktuelle Veranstaltungstipps.
|