| Wohnungen/Häuser |
109.128 Einbrüche |
| - Boden-, Kellerräume und Waschküchen |
71.424 Einbrüche |
| - Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräume |
118.206 Einbrüche |
| - Warenhäuser und Verkaufsräume |
47.675 Einbrüche |
| - Kioske |
7.440 Einbrüche |
| - Gaststätten, Kantinen, Hotelsund Pensionen |
29.041 Einbrüche |
- Die Zahl der Einbrüche hat sich in den vergangenen 30 Jahren
mehr als verdoppelt. (PKS 2007)
- Im Vergleich zu 1993 sind die Einbruchzahlen aber um mehr als
die Hälfte zurückgegangen. (PKS 2007)
- Nach Experteneinschätzung hängt dies vor allem mit der
gestiegenen Sicherheitstechnik zusammen, mehr als ein Drittel
der Einbrüche (37,8 Prozent) scheitert daran. (PKS 2007)
- Zwei Drittel der Einbrüche gelingen aber immer noch. (PKS 2007)
- Die durchschnittliche Aufklärungsquote der Polizei bei Einbrüchen in Wohnungen beträgt 20 Prozent. (PKS 2007)
Absolute Zahl der Wohnungseinbrüche laut Polizeilicher Kriminalstatistik
Haupteinbruchszeit: Dämmerung
- 63,5 Prozent der Wohnungseinbrüche ereigneten sich in den Abendstunden oder nachts. (PKS 2006)
Gefahr von Tageseinbrüchen wird unterschätzt
- 36,5 Prozent der Wohnungseinbrüche finden tagsüber statt.
- Von 11 h bis 14 h ist tagsüber die Haupteinbruchszeit. (PKS 2006)
Summe verursachter Schäden
- Rund 650 Millionen EUR Schaden durch Einbrüche in Wohnungen und Gewerbe, 410 Millionen EUR allein im privaten Bereich. (GDV, 2007).
- Der durchschnittliche Schaden eines Einbruchs im privaten Bereich beträgt rund 1.018 € (GDV, 2007).
Einbrüche hinterlassen psychische Folgen
- Wohnungseinbrüche verursachen neben den materiellen Schäden auch einen schweren Eingriff in die Privatsphäre des Opfers mit einem Verlust an Lebens- und Sicherheitsgefühl: 93 Prozent der Einbruchsopfer hielten sich vor der Tat gerne in ihrer Wohnung auf, nach der Tat war es nur noch jeder Dritte. (Opferbefragung Polizeipräsidium Wiesbaden, Feltes/ProPK 2004)
- 91 Prozent hatten vor der Tat keine Angst in ihrer Wohnung, nach der Tat waren es nur noch 67 Prozent. (Opferbefragung 2004)
- 87 Prozent haben Angst davor, (erneut) Opfer eines Einbruchs zu werden, vor der Tat waren es 27 Prozent. (Opferbefragung 2004)
- Auch das Sicherheitsgefühl generell verschlechterte sich massiv: Vor der Tat fühlten sich nur 9 Prozent unsicher, danach 56 Prozent. (Opferbefragung 2004)
Sicherheitslücken – Einbrecher nutzen Schwachstellen
- Die Schwachstellen liegen bei Einfamilienhäusern überwiegend an Fenstern und Fenstertüren. Rund 80 Prozent der Einbrüche werden darüber verübt. (Deutsches Forum Kriminalprävention 2006).
- Die Schwachstellen bei Mehrfamilienhäusern sind Wohnungs- und Haustüren. Knapp 57 Prozent der Täter dringen über die Haus- und Wohnungstür ein, 43 Prozent kommen durch die Fenster. (Deutsches Forum Kriminalprävention 2006).
- Der Faktor Zeit spielt eine große Rolle. Kommt der Täter nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das Gebäude, wird er die Tat in der Regel abbrechen und zum nächsten Objekt gehen. Deshalb spielt mechanische wie elektronische Sicherungstechnik eine entscheidende Rolle. (Deutsches Forum Kriminalprävention 2006).
Einbrecher dringen auf folgenden Wegen ein (in Prozent):
Einbruchschutz wirkt
- Mehr als ein Drittel der Einbrüche (37 Prozent) scheitert an Sicherheitsvorkehrungen (PKS 2006).
- Die wenigsten Einbrecher sind Profis, sie werden von deutlich erkennbaren Sicherungsmaßnahmen wie Zusatzschlössern und Fenstergittern abgeschreckt.
- In etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine Alarmanlage mit sogenanntem „stillem Alarm“ verhindert wurde, konnten der oder die Täter in flagranti erwischt und dingfest gemacht werden. „Stiller Alarm“ ist die lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst (LKA Bayern 2006).
Einbruchschutz im öffentlichen Meinungsbild
- 90 Prozent der Deutschen fühlen sich in ihrem eigenen Zuhause sicher. Rund zwei Drittel haben noch keine Maßnahmen zum Einbruchschutz getroffen, obwohl knapp 40 Prozent der Einbrüche an Sicherheitstechnik scheitern. (Forsa 2008)
- Das Interesse an Sicherheit und Einbruchschutz wächst. Jeder Zweite hat sich bereits mit dem Schutz gegen Einbrecher beschäftigt. (Forsa 2008)
- Wer einen Einbruch selbst oder bei Nachbarn oder Bekannten mitverfolgt hat, ist für das Thema Einbruchschutz stärker sensibilisiert: Zwei Drittel der Verbraucher, die sich mit Einbruchschutz beschäftigen, waren selbst Opfer oder hörten von Bekannten und Nachbarn von Einbrüchen. (Forsa 2008)
- Der Fachhandel und die Polizei sind kompetente Berater in Sachen Einbruchschutz: 42 Prozent der Informations-suchenden wenden sich an die Polizei, 18 Prozent direkt an den Fachhandel. Fast zwei Drittel der Deutschen würden Sicherheitstechnik im Fachhandel kaufen. (Forsa 2008)
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