Koope­ra­tionen

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Präventionsmaßnahmen und somit die Förderung der Sicherheitstechnik ist ein großes Anliegen des BHE. 
Deshalb ist der BHE zum einen Mit-Initiator der Aufklärungskampagnen "Initiative für aktiven Einbruchschutz" und "Rauchmelder retten Leben" sowie Kooperationspartner verschiedener Messen.

 

Initiative für aktiven Einbruchschutz

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Damit ist die Einbruch- und Einbruchdiebstahl-Kriminalität in Deutschland erschreckend hoch. Ob Eigenheim, Etagenwohnung oder Wochenendhaus, ob Kleingewerbe oder Selbstständige, alle sind betroffen.
Obwohl die Sicherheit im alltäglichen Leben ein existenzielles Grundbedürfnis des Menschen ist, werden viele Möglichkeiten und Maßnahmen gegen Einbruch nicht genutzt. Viele Bürger vernachlässigen den effektiven Schutz von Haus und Wohnung gegen unliebsame Eindringlinge. 
Gemeinsam mit der Polizei weisen die Verbände der Sicherheitswirtschaft in der neutralen Aufklärungskampagne „Nicht bei mir!“ - Initiative für aktiven Einbruchschutz auf Sicherheitslücken in Haus, Wohnung und Büro hin, informieren über wirksame Vorsichtsmaßnahmen und zeigen Wege zur fachlichen Beratung auf.

Rauchmelder retten Leben

Unachtsamkeit oder defekte Leitungen führen in deutschen Haushalten jedes Jahr zu mehr oder minder großen Bränden mit einem jährlichen Sachschaden von über 1 Milliarde Euro. Dabei sind Jahr für Jahr 400 Brandtote und 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden zu beklagen.

Die Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ klärt über Risiken von Wohnungsbränden auf und setzt sich für die Installation von Heimrauchmeldern ein.

CO macht K.O.

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid (CO), ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen.

Mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) aufzuklären, haben der BHE, der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienste (ÄLRD) und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxidmeldern im Jahr 2018 die „Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen“ gegründet.

 

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, das Gefahrenbewusstsein zu stärken und die Bevölkerung für die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Kohlenmonoxid zu sensibilisieren, um so die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern. Außerdem möchte die Initiative die Qualität der Kohlenmonoxid-Detektion fördern.

 

Mehr zu den Gefahren von Kohlenmonoxid und der Initiative sind auf der Website www.co-macht-ko.de und auf Facebook unter „CO macht K.O.“ zu finden.

K-EINBRUCH

Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche stieg in den letzten fünf Jahren enorm an, nämlich um 33 Prozent. Zusammen mit dem BHE und weiteren Partnern startete die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) daher im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken. Die Schirmherrschaft der Initiative hat Dr. Thomas de Maizière übernommen.

Das Logo der Initiative können alle Kooperationspartner individuell (z.B. auf Medien, Webseiten) nutzen. Plakate, Postkarten, Aufkleber, Fülleranzeigen und Linkbanner stehen kostenlos allen Kooperationspartnern zur Verfügung.

Auf der Homepage der Initiative werden produktneutrale Informationen der Polizei dargestellt und durch eine Verlinkung auf die Kooperationspartner der Kampagne sowie einen umfangreichen Pressebereich ergänzt.

Außerdem findet jedes Jahr am Tag der Winterzeitzumstellung ein „Tag des Einbruchschutzes“ statt.

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Security Essen

Als Leitmesse für Sicherheitstechnik ist die Security Essen für Anbieter und Anwender aus aller Welt wichtiger Treffpunkt, um sich umfassend über aktuelle Entwicklungen der Branche zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.

 

Die für den 22. bis 25. September 2020 geplante Security Essen wurde aufgrund der nicht absehbaren Entwicklungen der Corona-Krise abgesagt. 

 

Die nächste Security Essen findet vom 20. bis 23. September 2022 in der Messe Essen statt.